Themenübersicht:
1. Unser Bund: die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD)
2. Altersstufen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene
3. Die kleine Gruppe
4. Das Leben in der Natur
5. Internationalität
6. Glauben
7. Umgang mit Alkohol und Nikotin
8. Probenarbeit, Stände und Versprechen
9. Unsere Kluft
10. Jugend führt Jugend
11. Geschichte
1. Unser Bund: die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD)
In Deutschland gibt es viele verschiedene Pfadfinderverbände mit sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen. Manche Verbände arbeiten aus christlicher Motivation heraus, andere nicht. Manche Verbände betreiben eher eine offene Jugendarbeit mit freiwilligen Programmangeboten, andere bevorzugen die traditionelle Pfadfinderarbeit mit festen Kleingruppen und einem verbindlich verstandenen Programm. Manche Verbände sind sehr groß, andere recht klein.
Zur Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD) gehören in ganz Deutschland gut 4200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wir begreifen uns als Gemeinschaft (Bund), in der junge Menschen lernen, demokratisch zu denken, zu handeln und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Selbstbewusste, aber rücksichtsvolle Persönlichkeiten möchten wir prägen. Grundlage unserer Arbeit ist der christliche Glaube. Die gesamte Arbeit der CPD wird ehrenamtlich getragen.
Unser Bund bietet jedem Einzelnen tragende Strukturen zur Orientierung. Die Gruppenarbeit vor Ort geschieht in den Stämmen. Dort treffen sich in den kleinen Gruppen, den Meuten und Sippen, etwa 6-8 Kinder oder Jugendliche. Damit bleiben die Gruppen überschaubar und jeder Einzelne kann sich, seinem Alter entsprechend, einbringen. Die Stämme arbeiten regional in den Gauen zusammen. (Die Bezeichnung Gau verwenden wir seit den 1920er Jahren. Wir sehen nicht ein, unsere Traditionen durch Begriffsübernahmen der Nazis aufzugeben.) Auf überregionaler Ebene koordinieren die Landesmarken Aus- und Weiterbildung.
2. Altersstufen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Kinder ab 7 Jahren bilden eine Wölflingsmeute. Dort lernen sie vor dem Hintergrund des "Dschungelbuchs" von Rudyard Kipling spielerisch, miteinander umzugehen und sich in eine Gemeinschaft zu integrieren. Gemeinsam mit ihren Gruppenleitern, den Akelas, spielen, basteln und singen sie und lernen auf kindgerechte Weise die Bibel und den christlichen Glauben kennen.
Die eigentliche Pfadfinderarbeit beginnt im Alter von 11 Jahren. Im Vordergrund steht das gemeinsame Erleben und Lernen in der kleinen Gruppe (der sogenannten Sippe). Der Einzelne soll dabei seine Persönlichkeit und Kreativität entwickeln können. In den Gruppenstunden und auf Fahrten und Lagern üben die Pfadfinderinnen und Pfadfinder handwerkliche und musische Fähigkeiten nach dem Prinzip des "learning by doing".
Auch Erwachsene haben einen Platz in der Gemeinschaft der CPD. Kreuzpfadfinder treffen sich in eigenen Runden, auch wenn sie nicht mehr in der eigentlichen Pfadfinderarbeit aktiv sind. Hier steht vor allem der persönliche Austausch im Vordergrund sowie die Beschäftigung mit aktuellen Fragen aus Familie, Gesellschaft und Kirche. Darüber hinaus übernehmen Kreuzpfadfinder Führungspositionen, führen Schulungen durch oder unterstützen auf andere Art die Arbeit des Bundes.
3. Die kleine Gruppe
Ein Merkmal unserer Arbeit ist die kleine Gruppe (Sippe), in der sich die Jugendlichen gut kennen und Werte wie Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft einüben können. Unsere Sippen sollen dem Einzelnen einen geschützten Ort bieten, in dem der Jugendliche lernt, sich zu entfalten, Persönlichkeit zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Dies geschieht spielerisch und dem Alter entsprechend. Dabei werden den Jugendlichen durch das Leben in der Gemeinschaft Alternativen zu Konkurrenzdenken und Ellenbogenmentalität aufgezeigt. Die Kleingruppe bietet viele Möglichkeiten zur gegenseitigen Selbsterziehung.
4. Das Leben in der Natur
Von besonderer Bedeutung ist das Leben mit und in der Natur. Das unmittelbare Erleben der Elemente und die Erfahrung eines einfachen Lebensstils steigern das Selbstvertrauen. Auf einer 3-wöchigen Wanderung durch Korsika sind die Eltern unerreichbar fern. Es müssen dann alle auftauchenden Schwierigkeiten und Probleme eigenverantwortlich gelöst werden. Die Erlebnispädagogik ermöglicht den Jugendlichen wertvolle Erfahrungen, die sie in ihrem schulischen und familiären Umfeld nie erleben könnten. Unsere Zelte und Lagerbauten bestehen ausschließlich aus Holz, Seilen und den traditionellen schwarzen Zeltbahnen. In den Zelten ist auch eine Feuerstelle möglich, sodass wir selbst im Herbst und Winter unterwegs sind.
5. Internationalität
Pfadfinder sind die größte Jugendbewegung der Welt (über 35 Mio. Mitglieder). Durch Auslandsfahrten, Teilnahme an internationalen Pfadfindertreffen und Einladung ausländischer Pfadfindergruppen auf unsere Lager erleben und leben wir Völkerverständigung. Besonders freut uns die im Ausland weit verbreitete Freundlichkeit gegenüber Pfadfindern. Die Menschen sind dort nicht durch äußerliche HJ- oder FDJ-Assoziationen (Kluft, Halstuch) vorbelastet.
6. Glauben
„Die Sache mit Gott“ ist bei uns keine tote Hose. Wir finden es wichtig, dass Kirche nicht langweilig ist. Denn wir glauben daran, dass Gott existiert und sich für uns interessiert. Wir möchten Kindern, Jugendlichen und Eltern die Möglichkeit geben, mit Gott in Kontakt zu kommen. Die Bibel ist für uns kein verstaubtes Buch, sondern eine Geschichte, in der Gott zu uns Menschen spricht. Jeder ist eingeladen. Selbstverständlich muss man nicht in der (oder gar in einer bestimmten) Kirche Mitglied sein, um bei uns mitmachen zu können.
Den christlichen Glauben erleben wir in Andachten, Bibelarbeiten und bei der aktiven Mitgestaltung von Gottesdiensten. Die einzelnen Gruppen der CPD beteiligen sich aktiv am Leben ihrer örtlichen Kirchengemeinden. Auf den Kirchentagen übernehmen wir verschiedenste Helferdienste. Auch auf Fahrt und Lager bieten sich oft Gelegenheiten zu intensiven Gesprächen über den Glauben, so zum Beispiel bei der Nachtwache unter einem beeindruckenden Sternenzelt. Wir bleiben jedoch nicht bei der Bewunderung der Schöpfung stehen, sondern suchen in Gottes Wort nach Antworten auf unsere Fragen. Die Jugendlichen werden früh in die Vorbereitung von Andachten und Gottesdiensten eingebunden und lernen so, sich aus eigenem Interesse mit dem Glauben auseinanderzusetzen. Im Christlichen Pfadfindertum erleben Pfadfinderinnen und Pfadfinder den christlichen Glauben als Teil des täglichen Lebens.
7. Umgang mit Alkohol und Nikotin
Nicht nur in Bezug auf die Betonung des christlichen Glaubens, sondern auch in der strikten Haltung gegenüber Drogen unterscheiden wir uns von anderen Pfadfinderbünden. Bei allen unseren Maßnahmen lehnen wir Alkohol, Nikotin und andere Drogen ab. Ein kühles Bier nach einem anstrengenden Tag im Zeltlager ist auch für Mitarbeiter nicht drin! Denn gerade die Mitarbeiter sind Vorbild für die jüngeren. Und mal ehrlich: Wir haben viel Spaß auch ohne Alkohol!
8. Probenarbeit, Stände und Versprechen
Gefordert und gefördert werden sowohl die einzelnen Pfadfinder als auch die Gemeinschaft der Sippen durch die Probenarbeit. Mit den Proben werden die Inhalte unserer Arbeit umrissen, die von praktischen Pfadfindertechniken über den christlichen Glauben bis zu gesellschaftlichen, kulturellen und musischen Inhalten reichen. Die Probenordnung ist keine Prüfungsordnung, sondern beschreibt das Programm der jeweiligen Altersstufe.
Wenn ein Pfadfinder die Proben seiner Altersstufe beherrscht, kann er das Versprechen für den nächsten Stand abgeben. Die einzelnen Stände (Jungpfadfinder, Knappe, Späher, Kreuzpfadfinder) zeugen von der Ausbildung der einzelnen Pfadfinder.
Das Versprechen ist kein Gelöbnis, sondern verdeutlicht den freiwilligen Entschluss zur Mitarbeit in der Gruppe.
9. Unsere Kluft
Die Kluft zeigt, dass bei uns der Charakter eines Menschen wichtiger ist als seine Kleidung. Markenklamotten werden auf diese Weise kein Mittel der individuellen Profilierung. Unsere Kluft besteht aus dem grauen Fahrtenhemd mit blauem Halstuch. Die Kluft ist immer gleich, egal wie alt und in welchem Stand der Pfadfinder ist. Das kameradschaftliche Verhältnis kommt auch darin zum Ausdruck, dass der kleinste Wölfling den ältesten Kreuzpfadfinder-Opa duzt.
10. Jugend führt Jugend
Unsere Gruppenleiter heißen Sippenführer. Sicherlich sind Sie darüber schon gestolpert. Auch mit dem Festhalten an diesem Begriff möchten wir etwas ausdrücken. Unsere Sippenführer verstehen sich nicht nur als An-Leitende oder Begleiter einer Kindergruppe, sondern sie haben ein Ziel, zu dem sie ihre Gruppe führen möchten. Dieses Ziel besteht in sozialer Charakterförderung und christlicher Glaubensvermittlung. Die CPD betreibt keine offene Jugendarbeit (deren gesellschaftliche Notwendigkeit wir freilich nicht abstreiten!). Deshalb erwarten wir die regelmäßige Teilnahme an unseren Sippenstunden, Fahrten und Lagern. Nur so kann unser pädagogisches Konzept funktionieren. Das Einüben von Verlässlichkeit und die schrittweise Übernahme von Verantwortung führen zu gestärktem Selbstbewusstsein der Jugendlichen, insofern sie auch mit Ängsten und Kritik offen umgehen. So sind wir stolz auf Jugendliche, die mit 15 Jahren eine eigene Sippe führen. Wir trauen Jugendlichen eine Menge zu und geben ihnen Raum, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und unter Beweis zu stellen.
11. Geschichte
Pfadfinder sind die größte internationale Jugendbewegung der Welt. Begründet wurde sie 1907 von dem britischen General Sir Robert Stephenson Smyth Baden-Powell Lord of Gilwell. Da das ein ungeheurer Name ist, sprechen die Pfadfinder weltweit nur von „Bi-Pi“, der Kurzform von Baden-Powell.
Mit seinen Ideen begeisterte er die Jugendlichen, schockierte aber viele Pädagogen des frühen 20. Jahrhunderts. Pfadfinder haben sich in knapp 100 Jahren natürlich verändert, aber die Grundlagen sind bis heute:
· die Idee der kleinen Gruppen, in denen Jugendliche selbst Verantwortung übernehmen
· die Zusammensetzung der Gruppen aus allen Gesellschaftsschichten
· die gemeinsame Pfadfinderkluft
· das Prinzip des "learning by doing" (lernen durch tun)
· das Pfadfindergesetz und Versprechen
Drei Jahre später zählte die Pfadfinderbewegung bereits mehr als 100 000 Jungs, sogar die ersten Mädchen hatten sich schon ihre Mitgliedschaft erkämpft. Auch in anderen Ländern fand sie Verbreitung, sodass Bi-Pi bei einem Besuch in Chile –völlig überrascht– von chilenischen Pfadfindern empfangen wurde. 1909 erschien in Deutschland "Das Pfadfinderbuch" von Alexander Lion. Durch die Initiative von Erwachsenen entstanden Pfadfindergruppen nun auch in Deutschland.
Ende des 19. Jahrhunderts entstand in Deutschland eine Bewegung Jugendlicher, die der wachsenden Massengesellschaft, dem bedingungslosen Leistungsgedanken und zunehmender gesellschaftlicher Anonymität entkommen wollte. In kleinen Gruppen erlebten die Wandervögel Gemeinschaft und verwirklichten eine alternative Freizeitgestaltung. Sie gingen gemeinsam auf Fahrt und suchten das einfache Leben in der Natur. Wichtiges Element war auch hier die kleine Gruppe, die allerdings von Jugendlichen selbst und nicht von Erwachsenen geführt wurde, daher auch der spätere Name Jugendbewegung.
Der erste Weltkrieg führte die “älteren“ Pfadfinder und Wandervögel in die Schützengräben und oft in den Tod. Erst hier knüpften sie in all dem Leid tiefere Kontakte. Die Überlebenden vermischten ihre Arbeitsformen. (Zwangsläufig) wurden nun auch bei den Pfadfindern Jugendliche Gruppenführer, denn viele der Älteren waren im Krieg verreckt. Neben der kleinen Gruppe vor Ort wurde der überregionale Zusammenschluss als (Lebens-) Gemeinschaft in einem Bund wichtig. Somit entstand der Begriff der Bündischen Jugend für die Pfadfinder und Jugendbewegten in der Zeit der “Weimarer Republik“ von 1918 bis 1933. In der Bündischen Jugend war ein breites weltanschauliches Spektrum vertreten, Politik wurde jedoch überwiegend als schmutziges Geschäft empfunden. So gab es leider nur wenige Bünde, die sich aktiv am Leben der (quasi) ersten deutschen Demokratie beteiligten.
Bereits 1910 entstanden in Deutschland erste christliche Pfadfindergruppen, größtenteils innerhalb des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM). Nach dem Krieg schlossen sich 1921 in Neudietendorf / Thüringen Pfadfindergruppen des CVJM zur Christlichen Pfadfinderschaft (CP) zusammen. Im Jahr 1922 entwickelte sich die bis heute noch übliche Kluft aus grauem Hemd und blauem Halstuch. Der Bund, der einerseits durch Bibelarbeiten und Dienst am Nächsten, andererseits durch Fahrt und Lager geprägt war, wuchs schnell. 1931 zählte die CP bereits 10 000 Pfadfinder. Neben der CP, in der damals nur Jungen waren, gab es natürlich auch christliche Pfadfinderinnen.
Das mangelnde Interesse am Gelingen des demokratischen Staates bei vielen CPern (wie bei vielen protestantischen Christen und der Mehrheit der deutschen Bevölkerung insgesamt) rächte sich bitter. Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler 1933 geriet die CP wie alle freien Jugendgruppierungen schnell unter Druck. Für ein Jahr bot die Kirche Schutz. Doch 1934 wurde ein Staatsvertrag zwischen der evangelischen Kirche und der Hitler-Jugend geschlossen, demzufolge die evangelische Jugend alle Mitglieder in die HJ überführen musste. Die CP entließ daraufhin alle Mitglieder unter 18 Jahren und bestand nur noch aus der "Bruderschaft der Älteren" mit etwa 2000 Pfadfindern. Die Kluft, Fahrten und Lager und sogar die speziellen deutschen Pfadfinderzelte wurden verboten. Die CP musste sich von nun an auf Bibelarbeit beschränken, illegale Treffen und Fahrten in Kluft fanden aber weiterhin statt (ins autonome Saarland oder ins Ausland). 1937 erfolgte das endgültige Verbot durch die Gestapo.
Nach Befreiung und Kriegsende begann auch der Wiederaufbau der Pfadfinderarbeit. Aus den Überlebenden der Bruderschaft der Älteren entstanden schnell neue Gruppen. Nach und nach lebten auch die Kontakte zu anderen Pfadfinderbünden auf nationaler und internationaler Ebene wieder auf. Mit überarbeiteten Grundsätzen und Ordnungen entwickelte sich der Bund trotz großer materieller Not in den ersten Nachkriegsjahren. Die Mitgliederzahlen stiegen bis auf 35 000. Noch war die CPD ein reiner Jungenbund, nur in der Wölflingsarbeit (Kinderstufe) arbeiteten seit 1957 auch weibliche Führerinnen.
Mitte der 60er Jahre wurde auch die CPD von den Strömungen der Studentenbewegung erfasst. Junge Gruppenführer stellten die alten Formen des Pfadfindertums in Frage. Verbindliche Elemente wie Gesetz und Versprechen wurden schließlich abgelehnt und der christliche Glaube wurde als überholt angesehen. Eine zunehmende (einseitige) Politisierung der Arbeit der CPD setzte ein. Die Koedukation (gemischtgeschlechtliche Gruppen), die die CPD seit 1969 in der Jüngsten- und Älterenarbeit praktizierte, wurde auch in den Sippen, also der Pfadfinderstufe, eingeführt. 1973 schlossen sich die CPD, der Evangelische Mädchen-Pfadfinderbund (EMP) und der Bund Christlicher Pfadfinderinnen (BCP) zum Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) zusammen.
Die alten Werte ließen sich auch im VCP nicht mehr durchsetzen, sodass sich Oppositionsgruppen bildeten. Viele Pfadfinder wollten auf die lebenswichtige Rolle des Glaubens an Jesus Christus nicht verzichten und die alten, bündischen Arbeitsformen nicht aufgeben. Einige VCPer versuch(t)en eine Veränderung innerhalb des VCP, andere vollzogen mit außerhalb stehenden CP-Gruppen die Neugründung der CPD.
Die neuen CPer hatten viel auf sich genommen mit der Neugründung des Bundes, sodass sie ihre jeweiligen Ansichten auch weiterhin stark verteidigten. So kam es, dass Konflikte 1981/82 zur Abspaltung der CP Bremen und der CP 1921 von der CPD führten. Diese Zersplitterung wurde jedoch von der Mehrheit der CP als Versagen empfunden. Die Überzeugung wuchs, dass die Vielzahl von Gemeinsamkeiten wichtiger sei als eine geringe Zahl von Unterschieden. Die drei Bünde näherten sich wieder einander an.
Neben mehreren kleinen gemeinsamen Veranstaltungen fand 1992 ein Bundeslager von CPD und CP 1921 unter dem Motto "Vertrauen wagen" statt, an dem auch Mitglieder der CP Bremen teilnahmen. Bereits 1995 trat die CP Bremen der CPD bei. Eine gemeinsame Kommission von CPD und CP 1921 räumte bestehende Hindernisse aus dem Weg und bereitete durch den Entwurf einer gemeinsamen Bundesordnung den Weg zur Wiedervereinigung beider Bünde. Seit April 1996 bilden CPD e.V. und CP 1921 zusammen mit der CP Bremen nun wieder einen gemeinsamen Bund CPD mit heute über 4200 Mitgliedern.
Lüsse.